Montbrun-les-Bains ist eines der schönsten Dörfer Frankreichs in der Drôme provençale. Montbrun-les-Bains liegt auf 600 m Höhe im regionalen Naturpark der Baronnies provençales in unmittelbarer Nähe der Provence.
Von Montbrun-les-Bains hat man einen schönen Blick auf den 1.910 m hohen Berg Mont Ventoux, den Giganten der Provence. Die festungsmäßig angelegte Altstadt (vieux Village) von Montbrun-les-Bains wurde auf einem Hügel erbaut.
In halber Höhe von Montbrun-les-Bains steht der Glockenturm (Beffroi). Über dem Ortskern thronen die Ruinen der Burg Château du Dupuy-Montbrun. Das Château du Dupuy-Montbrun diente als Wohnsitz prominenter Familien. Es wurde im mittelalterlichen und Renaissance-Stil erbaut. Dazu zählten ein Bergfried, eine später erbaute Kapelle und eine prächtige Halle. Das Gebäude befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt wetden-
Glockenturm (Beffroi)
Der aus dem 14. Jahrhundert stammende Glockenturm (Beffroi) ist mit Zinnen und Pechnasen versehen. Er wird von einem Campanile mit einer kleinen gusseisernen Glocke gekrönt. Der Durchgang diente als eines der vier Stadttore der im Mittelalter befestigten Stadt.
Von der Terrasse vor dem Glockenturm aus hat man einen schönen Blick auf das Dorf Reilhanette und den Mont Ventoux. Der Glockenturm ist ein historisches Gebäude. Rechts unterhalb davon steht der Brunnen Fontaine du Beffroi.
Das Château Reybaud ist ein Bergfried (Donjon) mit viereckigem Grundriss, der im oberen Dorfkern ganz nahe an der Felsklippe steht.
Kirche - Schloss Château de Gipière
Die Kirche Église von Montbrun-les-Bains stammt aus dem 12. Jahrhundert. Das schlichte Äußere der Kirche kontrastiert mit dem reichen Innendekor.
Ein schönes Portal erlaubt das Betreten der Kirche. Die Bögen des Kirchenschiffes sind mit Holzpaneelen aus rötlicher und grauer Marmorimitation verkleidet.
Ein Prunkstück ist der barocke Altaraufsatz (Retable) des Bildhauers Jacques Bernus. Vier gewundene mit Pflanzenornamenten verzierte Säulen rahmen die Nischen mit den Figuren des heiligen Benedikt und heiligen Laurentius aus.
Das in einem schönen Park liegende Schloss Château de Gipière ist ein Thermalbad aus dem 19. Jahrhundert. Das Thermalbad des Château de Gipiére ist noch in Betrieb und öffentlich zugängig.
Montbrun-les-Bains besitzt schwefelhaltige Thermen, die seit der gallo-römischen Zeit gegen Rheuma, bei Hautkrankheiten und Atemwegserkrankungen genutzt werden. Die Thermen sind der Hauptwirtschaftszweig des Dorfs. Der Kurort, der wie das Château de Gipière abseits des alten Dorfkerns liegt, verfügt über zahlreiche Gästehäuser und Feriendörfer.
Ein kleiner provenzalischer Markt (Marché provençal) findet jeden Samstag von 9 Uhr bis 13 Uhr in Montbrun-les-Bains statt. Auf dem provenzalischen Markt werden Gemüse, Fleisch, Fisch, Kleidung, Schuhe und Haushaltsgegenstände angeboten. Markttage in der Provence
Außerdem findet von Mitte Mai bis Ende September jeden Montagabend von 16.30 Uhr bis 20 Uhr ein Markt lokaler Produzenten statt.